Hausaufgabenkonzept

Durch die Schulzeitverkürzung am Gymnasium ist die Belastung der Schülerinnen und Schüler stark gestiegen. Durch die erhöhte Wochenstundenzahl und die daher gestiegene Zahl von Unterrichtsstunden, die am Nachmittag liegen, bleibt den Schülerinnen und Schülern weniger Zeit zum Lernen außerhalb des Unterrichts. Dennoch gibt es sinnvolle und notwendige Aufgaben, die für das schulische Lernen unabdingbar sind.

Aus diesem Kontext heraus ergeben sich für unsere beiden Schulzweige folgende  Leitgedanken:

  • Verringerung der Hausaufgabenbelastung
  • Hausaufgaben als Instrument selbstorganisierten Lernens nutzen

Unser vollständiges Hausaufgabenkonzept (Stand 12/2016) finden Sie hier zum Download im .pdf-Format. Eine wichtige Komponente sind dabei die

Lernzeiten 

 

Die Lernzeiten verstehen wir als ein Instrument der individuellen Förderung. Diese sind in den regulären Stundenplan integriert und finden jede Woche im Umfang von zwei Schulstunden im Klassenverband statt. Dort erledigen die Schülerinnen und Schüler Aufgaben für die Kernfächer (in Klasse 5 Deutsch, Englisch und Mathematik, ab Klasse 6 zusätzlich in L und F). Währenddessen steht der Lerngruppe die Klassenleiterin/ der Klassenleiter beratend und unterstützend zur Seite. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten so einen Großteil der Aufgaben in der Schule, die sie sonst zu Hause als Hausaufgaben erledigt hätten, sodass sie zeitlich entlastet werden. In der Regel entfallen damit für die Ganztagsklassen (Jgst. 5-9) die schriftlichen Aufgaben für zu Hause. Dabei wird die Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt erhöht. In Klasse 6 haben die Schülerinnen und Schüler der Ganztagsklassen noch eine 3. Lernzeitstunde (eine Doppelstunde alle 14 Tage), die verstärkt zur individuellen Förderung in Form eines Drehtürmodells genutzt wird. Die Halbtagsklassen (außer der bilingualen Halbtagsklasse) haben 2 WS Lernzeiten bis zur Klasse 7.