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"Mama, ich will nicht ins Gymnasium! Ich will in der Grundschule bleiben!" ruft ein Mädchen, sichtlich genervt. "Unsinn, du gehst da jetzt hin, du willst doch Abitur machen!" antwortet der Vater. "Nee, will ich gar nicht! Außerdem habe ich Bauchschmerzen!" Irgendwie traut sie sich dann doch in die Schule, trifft dort einen Jungen, der das ganz anders sieht: "Hey, guck mal, da ist Kevin, klasse, dann kenn ich schon einen! Boaah, riesen Fußballplatz! Suuuper!" ruft der Junge. Seine Mama rügt ihn: "Es geht hier nicht nur um Fußball, Junge!" "Ja o.k., aber es sieht hier ziemlich klasse aus, auch die Lehrererin da hinten," er zeigt auf die stellvertretende Schulleiterin, "die soll ziemlich nett sein!" Die ängstliche Schülerin setzt sich neben ihn: "Ey, findest du das wirklich gut hier?" "Klar doch! Wir können doch nebeneinander sitzen, was meinst du?" "O.k., können wir machen!" Die Angst ist verflogen - "Tschüss Papa, ich bleibe hier!"

Der Schulleiter Bernhard Ripp begrüßt die neuen Fünfer

Die Dialoge sind echt, allerdings von Schauspielern gesprochen: Das Mädchen war die Lehrerin Regina Fritz, der Junge der Lehrer Dominik Kemper, beides Klassenlehrer in der neuen Jahrgangsstufe 5. Ihre Eltern wurden gespielt von Lucas Haarseim und Gianna Lichius, Schüler der Jahrgangsstufe 6. Sie spielten die Szene so witzig, dass das Publikum schallend lachte - das Publikum? Die neuen Fünfer und ihre Eltern. Hörte man da vielleicht, ganz leise, unter den neuen Fünfern vorsichtige Zustimmung? "Ja, mir geht's genauso wie dem Mädchen... hab auch Bauchschmerzen..." Nein, nach diesem kleinen Theaterstück bestimmt nicht mehr.

Die Einführung der neuen Fünfer ging flott und gut gelaunt vonstatten: Der Schulleiter, Bernhard Ripp, begrüßte sie, die Jahrgangsstufenleiterin, Brigitte Pfaff, machten ihnen Mut und die stellvertretende Schulleiterin, Christiane von Freeden, moderierte in flotten Worten das kleine Theaterstück an. Dann ging es in die Klassen, es gab ein Frühstück, erklärende Worte der Klassenlehrer/innen, und dann verschwanden sie, nein, nicht die Schüler, sondern ihre Eltern. Manche Fünfer waren so gebannt von der neuen Situation, dass sie das Verschwinden ihrer Eltern gar nicht bemerkten... gut so!

Ein spannender erster Tag am Gymnasium! Wir wünsche unseren Jüngsten eine tolle Zeit an unserer Schule, viel Erfolg und natürlich auch Spaß!

Bernd Woidtke