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Jedes Jahr wieder ein aufregender Vormittag: zum ersten Mal an der neuen Schule, jedenfalls mal reinschnuppern - der Tag der offenen Tür für Grundschüler und ihre Eltern. Wir groß ist sie, die Europaschule? Wo sind die Toiletten? Wie könnte unser neuer Klassenraum aussehen? Wie viele Kinder sind in meiner Klasse? Kommen die auch aus meiner Grundschule oder sind die alle fremd? (Nein, sind sie nicht, wir stellen die Klassen nach den Grundschulen zusammen.) Was gibt es in der Mensa zu essen? Welche Klassentypen gibt es? Gibt es in den Ganztagsklassen auch Hausaufgaben? Sind die bilingualen Klassen schwer? Welche AGs gibt es? Wie liegen die Unterrichtszeiten? Wie kommen die Schüler zur Schule? Was machen die Schülerpaten? Welche Rolle haben die Streitschlichter? Was bedeutet das Projekt "Soziale Verantwortung"? Wie findet man sich in einer so großen Schule zurecht?

Die Aula war gut gefüllt am Tag der offenen Tür; am Mikrophon: Schulleiter Bernhard Ripp

Die Klasse 5.3, Klassenlehrerin: Regina Fritz, sang zunächst ein englisches Lied ("Let's Get Started!") und trug das berühmte Nonsens-Gedicht "Dunkel war's, der M;ond schien helle...". Herr Ripp, der Schulleiter, informierte dann über die Organisation der Europaschule, über die verschiedenen Ausbildungsgänge und viele weitere Fragen. Frau Pfaff, die Organisationsleiterin der Beobachtungsstufe, gab wertvolle Hinweise zu den ersten beiden Jahren auf der Schule. Frau von Freeden, stellvertretende Schulleiterin, erläuterte die Besonderheiten der Ganztagsschule: Während viele Schulen im Zuge des achtjährigen Abiturs gezwungenermaßen zum Ganztagsbetrieb übergehen, haben wir diese Form aus pädagogischen Gründen schon 1968 eingeführt! Die Ergebnisse geben uns Recht: Die statistische Auswertung des Zentralabiturs zeigt uns in allen Bereichen mindestens auf dem Landesdurchschnitt, im Leistungskursbereich sogar zum Teil darüber. Auch über den bilingualen Zweig gab sie wichtige Informationen.

Anschließend teilten sich die Eltern und ihre Kinder in 12 Gruppen auf, um unter der Leitung eines Lehrers oder einer Lehrerin durch die Schule geführt zu werden und weitere Fragen beantwortet zu bekommen. Beteiligt waren die KollegInnen: Bernhard Ripp, Christiane von Freeden, Hartmut von Boetticher, Markus Potes, Brigitte Pfaff, Elke Cohnen, Katharina Schulte Mattler, Regina Fritz, Katharina Bischoff, Anette Thies, Julian Staratschek und Bernd Woidtke. Auch Schülerinnen und Schüler halfen mit: Ein 13er Erziehungswissenschaftskurs betreute eine große Zahl von Kleinen im Spielkeller, genauso wie die Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 6.10, die für Fragen zur Verfügung standen und mit den Kindern auf dem Schulhof spielten.

Allen Beteiligten an diesem Vormittag ein großes Dankeschön und den zukünftigen 5ern ein herzliches Willkommen an der Europaschule!

Bernd Woidtke