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Eine der schwersten Entscheidungen des Lebens: Welche Schule soll unser Kind besuchen? Von der kleinen, familiären Grundschule in ein riesiges Gymnasium mit über 2000 Schülerinnen und Schülern? In Klasse 5 Englisch und schon in Klasse 6 die zweite Fremdsprache: Französisch oder Latein? Ganztag, Halbtag, Wahlangebot oder bilingual? Gibt es genug Förderung? Kommt mein Kind mit seinen Freunden in dieselbe Klasse? Sind die Busse zu voll? Bekommt es genug zu essen und überhaupt: Schmeckt das Essen? Sind die Toiletten sauber? Gibt es auch naturwissenschaftliche, künstlerische, sportliche Angebote? Und das wichtigste: Sind die Lehrer nett?

Viele Fragen, die am Samstag gestellt wurden. Und noch mehr Antworten! Ja, die Schule ist groß. Aber man verläuft sich schon nach drei Tagen nicht mehr. Jeder Schüler hat einen Lernpaten, einen Schüler/eine Schülerin, der/die einen durch die Schule führt, einem alles erklärt, auch die - scheinbar - dümmsten Fragen beantwortet - und bei dem man sich auch mal ausheulen kann!

Schulleiter Bernhard Ripp begrüßt die Grundschuleltern und ihre Kinder

Ja, die Fremdsprachen kosten Arbeit. Schon in der 6 die zweite Fremdsprache, das muss wohlüberlegt sein! Aber inzwischen ist der sprachliche Unterricht mit viel Spielen und Freude verbunden, so dass man das gar nicht mehr als Last empfindet. Die Wahl des Ausbildungszweiges (Ganztag, Halbtag, Wahlangebot oder bilingual) hängt natürlich von persönlichen Voraussetzungen und Vorlieben ab, auch von der familiären Situation - die Schulleitung berät gerne individuell! Förderung ist uns eine Herzensangelegenheit! Wir haben eine Hausaufgabenhilfe ("Workshop"), Förderunterricht in den Hauptfächern, ein Lernbüro und individuelle Lerncoaches; nicht umsonst hat die Schule die Auszeichnung für ein zertifiziertes Förderkonzept durch die Landesregierung verliehen bekommen.

Natürlich achten wir darauf, dass Freunde nicht auseinander gerissen werden bei der Klassenzuteilung. Es gibt genügend Schulbusse, so dass man sich nicht in einen überfüllten Bus quetschen muss. Das Essen schmeckt gut, natürlich ist das Geschmacksache, aber unsere sehr nette Küchenleiterin Frau Rath-Pfeiffer hat immer wieder gute Ideen und ein offenes Ohr für Vorschläge. Die Toilettenanlagen sind in den letzten beiden Jahren komplett saniert worden und haben einen hohen Standard. Die Größ unserer Schule bringt es mit sich, dass wir für alle Interessen großzügige schulische Angebote haben: Sowohl in den Naturwissenschaften (AGs, sehr gut ausgestattet Fachräume, viele Wettbewerbe, praxisorientierter Unterricht), als auch im Kunstbereich (z.B. Leistungskurse in der Oberstufe, Mappenberatung für Bewerber an Kunsthochschulen) und im Sport (Schulmannschaften in allen gängigen und anderswo weniger angebotenen Sportarten, z.B. Inline-Hockey) und allen anderen Bereichen schätzen wir uns glücklich, eines der größten schulische Angebote in NRW den Schülerinnen und Schülern bieten zu können.

Und die alles entscheidende Frage: Sind die Lehrer nett? Wir geben uns die größte Mühe! Vor einigen Jahren haben wir ein Schul-Ethos entworfen. Darin sind Gedanken formuliert, wie wir in unserer Schule zusammenleben wollen. Da ist die Rede von Toleranz, von Demokratie und gegenseitiger Achtung. Das haben wir alle unterschrieben - die Schülerinnen und Schüler genauso wie die Lehrer. Wenn sich mal ein Schüler nicht daran hält, reden wir ihm. Und mit einem Lehrer auch! Und so glauben wir, dass die Atmosphäre an unserer Schule eine gute Voraussetzung bietet für ein angenehmes und erfolgreiches Lernen!

Der Vorstellungstag leistete dazu einen ersten Beitrag: Der Schulleiter, Bernhard Ripp, stellte die Grundstruktur der Schule mit den verschiedenen Zweigen dar. Brigitte Pfaff, Leiterin der Erprobungsstufe, berichtete über unsere Bemühungen, den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium erfolgreich zu gestalten. Christiane von Freeden, stellvertretende Schulleiterin, erzählte vom Freizeitbereich der Schule und vom bilingualen Zweig.

Die Klasse 5.9 von Sabine Radensleben beeindruckte mit musikalischen (Leitung: Ulrike Wolff Metternich) und sportlichen Leistungen. Dann wurden die Besucher in Gruppen durch die Schule geführt und konnten so viele Fragen stellen, wie sie wollten.

Bernd Woidtke