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Da sitzen sie nun, die zukünftigen Gymnasiasten, die jetzigen Grundschüler, und fühlen sich etwas verloren in diesem riesigen Gebäude. Sie kommen aus kleinen Schulen, dort gibt es z.B. 10 Klassen (Theodor-Heuß-Schule) oder gar nur 8 (Albert-Schweitzer-Schule, St.-Elisabeth-Grundschule). Und jetzt: 92 Klassen!! 2300 Schüler!! 180 Lehrer!! Das ist viel! Aber der Schulleiter, Bernhard Ripp, konnte die Anwesenden sofort beruhigen: So schlimm ist das gar nicht! Die Klassenräume der Jüngsten liegen alle auf demselben Flur im 1. Stock, den Weg kann man sich schnell merken, und man läuft am Anfang gar nicht so vielen Älteren über den Weg. Tatjana Strucken, die stellvertretende Schulleiterin und ab Februar 2014 Ripps Nachfolgerin, betonte, dass es der Schule wichtig ist, dass sich die Jüngsten schnell eingewöhnen, dass sie sich wohlfühlen. "Natürlich werdet ihr dann im Gymnasium Leistung bringen müssen, schließlich ist das die schwierigste Schulform. Aber wir alle, die Lehrerinnen und Lehrer der Europaschule, tragen ganz viel dazu bei, dass ihr euch auch wohl fühlt." Brigitte Pfaff, die Leiterin der Erprobungsstufe, stellte die vielen Angebote dar. die die Schule bietet: Ganztag, Halbtag, Bilingual. Auch die vielen Fördermöglichkeiten: Workshop, Förderunterricht, später Ergänzungsstunden, Lernbüro und vieles mehr. Sie erwähnte die Paten, das sind ältere Schülerinnen und Schüler, die sich um die Kleinen kümmern, die ihnen zeigen, wo man verlorene Essensmarken kaufen kann, wo die Toiletten sind und an wen man sich wenden kann, wenn man mal Streit hat oder traurig ist.

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      Vorher hatten die Kinder aus der Klasse von Frau Wollmann schon das Eis gebrochen: Sie spielten - auf Englisch!! - vor, was sie so alles in der Schule gelernt haben, was ihnen gefällt - und was eher nicht...

      Anschließend gingen die Eltern mit ihren Kindern durch die Schule, geführt von Lehrerinnen und Lehrern und schauten sich alle Räume an: die große Aula, das Foyer, die Musikräume, Naturwissenschaften, PC-Räume, Bibliothek (mit 30.000 Büchern die größte Schulbibliothek NRWs), Kunsttrakt, Küche, Mensa - unmöglich, alles hier aufzuzählen! Und als sie dann nach Hause gingen, meinten viele Kleine: "Naja, sooo groß ist die Schule auch nicht... Und einige freuten sich: Die haben ja einen extra Spielekeller, da haben ältere Mädchen (aus dem Erziehungswissenschaften-Kurs von Frau Klopffleisch) mit uns gespielt, das war toll!"

      Bernd Woidtke