Die grundsätzliche Aufgabe des Lehrerrats an unserer Schule

Der Lehrerrat hat die Funktion als Vermittler in allen persönlichen und dienstlichen Angelegenheiten zwischen Schulleitung und Kollegium. Hierbei werden alle persönlichen Anliegen der Kolleg/innen vertraulich behandelt und auf Wunsch selbstverständlich anonym mit der Schulleitung besprochen.

Der Lehrerrat wird in geheimer und unmittelbarer Wahl für die Dauer von vier Jahren gewählt. Am Gymnasium Kerpen wurden im Sommer 2017 folgende Mitglieder gewählt: Hartmut von Boetticher – Sabrina Eberlein, Ruth Frevel-Koslowski, Markus Potes, Jochen Schnabel.

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Die Funktion des Lehrerates in einem Konfliktfall 

Die Schulleitung versteht in einem Konflikt zwar oft die Probleme der Lehrerinnen und Lehrer, hat jedoch die Anweisungen der obersten oder oberen Dienstaufsichtsbehörde zu befolgen und kennt das Bedingungsgeflecht ihrer eigenen Schule. In Auseinandersetzungen zwischen Schulleitung und Kollegium tritt der Lehrerrat als Vermittler auf, er vertritt die Interessen des Kollegiums und der Lehrpersonen und berät die Schulleitung, einvernehmliche Lösungen zu entwickeln.

Die grundsätzlichen Rechte des Lehrerrats

Der Lehrerrat ist ein Mitwirkungsgremium, das eigenständige Rechte hat. Es ist nicht nur ein Vermittler für Lehrer/innen oder der Schulleitung bei Konflikten, sondern berät grundsätzlich als Gremium die Schulleitung.

Durch das Schulgesetz haben die Organe der Schulmitwirkung (z.B. Lehrerrat, Lehrerkonferenz, SV u.a.) einen Anspruch auf eine schriftliche Begründung der Schulleitung. Wenn zum Beispiel Grundsatzbeschlüsse der Lehrerkonferenz oder Schulkonferenz gefasst sind und die Schulleitung von diesen Grundsätzen abzuweichen scheint, kann eine schriftliche Begründung vom Lehrerrat eingeholt werden. Siehe dazu § 62 (4) SchG: "Die in diesem Teil des Gesetzes aufgeführten Mitwirkungsgremien können im Rahmen ihrer Zuständigkeit zu allen Angelegenheiten der Schule Stellungnahmen abgeben und Vorschläge machen. Sie haben Anspruch auf die erforderliche Information. Gegenüber der Schulleitung haben sie ein Auskunfts- und Beschwerderecht und Anspruch auf eine begründete schriftliche Antwort."

Ein Beispiel für die Mitwirkungsmöglichkeiten des Lehrerrats:

Es wird für unvorhersehbaren Vertretungsunterricht eine Ersatzlehrkraft gesucht. Hierbei ist der Lehrerrat hinzuzuziehen. Im Schulgesetz heißt es dazu (§ 69 SchG):

"(3) Bei Einstellungen in befristete Arbeitsverhältnisse zur Sicherung eines unvorhersehbaren Vertretungsunterrichts und der Eingruppierung ist die Zustimmung des Lehrerrates erforderlich…. Stimmt der Lehrerrat nicht zu, ist der Personalrat abweichend von § 94 Abs. 4 LPVG zu beteiligen." 

Aktuelles des Lehrerrats

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