Cybermobbing-Konzept

Immer früher werden digitale Medien und soziale Netzwerke genutzt. Neben den vielen Möglichkeiten, welche die modernen Medien eröffnen, bergen sie jedoch gleichermaßen Gefahren.

Zunehmend sehen wir uns als Schulen, Familienberatungsstelle, Schulsozialarbeit und Polizei mit dem Phänomen des „Cybermobbings“ konfrontiert. Darunter verstehen wir in erster Linie das absichtliche Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen mit Hilfe moderner Kommunikationsmittel, vor allem dem Smartphone. Im Gegensatz zum „herkömmlichen“ Mobbing bleiben Täterinnen und Täter häufig anonym, das Publikum ist unberechenbar groß und der Eingriff in das Privatleben des Opfers erfolgt rund um die Uhr.

Als Schulen möchten wir präventiv und wirkungsvoll auf die steigende Gewalt zwischen Schülerinnen und Schülern eingehen, die im Internet oder über das Smartphone praktiziert wird. Dafür implementieren wir das Thema sowohl in unsere Schulordnung als auch in den Unterricht, schaffen  Ansprechpartnerinnen und –partner und fördern eine positive Nutzung der neuen Medien.

Alle Schulen der Stadt Kerpen haben sich daher im Jahr 2017 auf ein einheitliches Cybermobbing-Konzept geeinigt:

Weitere Elemente der Schule