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Schulprogramm

Im Schulprogramm können Sie die aktuellen Schulentwicklungsprojekte nachlesen. Das Schulprogramm ist auch die Grundlage der Qualitätsanalyse, die im kommenden Schuljahr durch die Bezirksregierung durchgeführt wird. Dabei erhalten die Schulen ein qualifiziertes Feedback für ihre aktuelle Arbeit.

Bildungsziele

Das Gymnasium der Stadt Kerpen ist ein voll ausgebautes Gymnasium in Ganz- und Halbtagsform mit differenzierter Oberstufe. Das angstrebte Bildungsziel ist das Abitur, nach Klasse 10 kann jedoch auch die Fachoberschulreife, nach Klasse 11 und 12 der schulische Teil der Fachhochschulreife erreicht werden.

Unsere Schülerinnen und Schüler erhalten eine qualifizierte fachliche Ausbildung, in der ein hoher akademischer Standard angestebt wird. Systematisches Lernen soll zu erkennbaren Lernfortschritten führen. Als Grundlage für erfolgreichen Unterricht sehen wir wechselseitige Wertschätzung und partnerschaftliches Verhalten von Lehrenden und Lernenden. Eine in diesem Sinne gute Schule begünstigt gute Leistungen.

Durch eine vertiefte allgemeine Bildung sollen Kenntnisse und Fähigkeiten in einem Gefüge von Aufgabenfeldern und von fachlichen und überfachlichen Themen erworben werden.

Die Konzentration auf den Unterricht und seine Ergebnisse soll die Schülerinnen und Schüler auf ein Arbeitsleben in der Welt von morgen vorbereiten. Der Unterricht findet im Allgemeinen in Doppelstunden statt, um unterschiedlichen Lernformen, Gruppenarbeit, Projektarbeit und selbstständigem Lernen Raum zu geben.

Eine Grundlage für Leben und Arbeiten in einem vereinten Europa ist die Mehrsprachigkeit. Neben dem Fremdsprachenangebot (Englisch, Französisch, Latein, Spanisch, Russisch) hat unsere Schule einen bilingualen Zweig, in dem Englisch auch als Arbeitssprache in den Fächern Erdkunde, Politik und Geschichte verwendet wird. In der Sekundarstufe II gibt es zusätzlich zum Abitur eine Ausbildung Fremdsprachenkorrespondenz Englisch, in der Englisch als Wirtschaftssprache gelernt wird.

Aufgrund der Schülerzahl ist es uns möglich, in der Oberstufe eine große Zahl von Fächern in Grund- und Leistungskursen anzubieten. Unter anderem sind wir eine der wenigen Schulen, die in ihrem Schulprogramm einen Leistungskurs Informatik verankert haben.

Erziehungsziele

Die Schülerinnen und Schüler, die mit der Klasse 5 in unser Gymnasium eintreten, sind noch Kinder. Ihre Spontanität und Offenheit, ihre Neugier und Kreativität, ihre Verspieltheit und ihr Arbeitswille sind uns immer wieder Bereicherung und Herausforderung zugleich.

Aus Kindern werden Jugendliche, ihre Welt hat sich vergrößert. Auf der Suche nach der eigenen Persönlichkeit grenzen sie sich häufig von den Wertvorstellungen und Regeln ihrer Eltern und Lehrer ab. Ihr Selbstbewusstsein nimmt zu. Ein wesentlicher, aber schwieriger Aspekt der Erziehung in diesen Jahren ist, dass gleichzeitig Selbstdisziplin und Verantwortungsbewusstsein zunehmen sollen. Bei allem Neuen und Wichtigen, das Jugendliche in dieser Zeit des Wachsens erleben, soll ihre Motivation zu lernen, ihre Bereitschaft, sich auf ein befriedigendes, selbstverantwortetes Leben vorzubereiten, nicht verloren gehen.

Wenn unsere Schülerinnen und Schüler nach dem Abitur das Gymnasium verlassen, sind aus ihnen junge Erwachsene geworden. Das, was sie gelernt haben, sowohl in der Schule als auch in ihren Familien, soll nun die Basis für ihr eigenständiges Leben sein.

Das Gymnasium der Stadt Kerpen will eine Schule sein, die hierfür eine feste und breite Basis legt. In unserer Gesellschaft wird nicht nur Leistungsorientierung und fachliche Kompetenz, sondern auch soziale Kompetenz gefordert. Unsere Schülerinnen und Schüler sollen zur Teilnahme an demokratischen Prozessen befähigt werden. Sie sollen tolerant und aufgeschlossen gegenüber Neuem und Fremdem sein. Sie sollen ihre Werturteile in Auseinandersetzung mit anderen begründen und vertreten können. Ebenso sollen sie lernen, andere Werturteile, Überzeugungen und Lebensentwürfe zu tolerieren. Sie sollen Kooperationsbereitschaft und Mitverantwortung lernen und leben. Um diese Ziele zu erreichen, bemühen wir uns, jeden Schüler und jede Schülerin in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und in der Suche nach eigenen Neigungen und Begabungen zu unterstützen.

Ganztagsschule

In vielen Ländern sind Ganztagsschulen selbstverständlich. Deutsche Gymnasien sind jedoch selten Ganztagsschulen. 

Warum sind wir eine Ganztagsschule?

Viele Kinder und Jugendliche brachen über den Unterricht hinaus Hilfe und Betreuung. Die Ganztagsschule ergänzt den herkömmlichen Unterricht durch zusätzliche Arbeitsstunden und Hausaufgabenbetreuung. Schwierigkeiten mit dem Stoff und individuelle Arbeitsprobleme sollen vermindert werden. Viele Kinder und Jugendliche haben zu wenig Spiel- und Erfahrungsmöglichkeiten mit Gleichartigen. Häufig ersetzen Fernsehen und Computerspiele tatsächliche Kommunikation. Wir als Ganztagsschule versuchen, Kindern und Jugendlichen neben dem herkömmlichen Unterricht einen Lern- und Erfahrungsraum zu bieten, in dem soziales Lernen stattfindet.

Auch das Thema "Freizeiterziehung statt Langeweile" ist uns wichtig. Welche Angebote machen wir deshalb als Ganztagsschule?

Jeder Schüler, jede Schülerin kann sich täglich bis 16.05 Uhr in der Schule unter Aufsicht aufhalten. In einzelnen Fächern und Jahrgängen werden schriftliche Hausaufgaben durch mehr Unterrichtsstunden ersetzt. An jedem Nachmittag findet in der Bibliothek eine von Lehrern begleitete Hausaufgabenbetreuung statt. Die Unterstufenbibliothek und die wissenschaftliche Bibliothek sind täglich von 7.45 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet. Es gibt an zwei Nachmittagen der Woche ein reiches Angebot an Arbeitsgemeinschaften in Sport, Musik, Kunst, Theater, Technik, Computeranwendung, Kochen, Spielen, Fotografieren ... mahr Angeboten, als wir hier nennen können.

In den Klassen 5 und 7 haben die Schülerinnen und Schüler am Nachmittag eine "Klassenfreizeit" mit dem Klassenlehrer, in der gemeinsam geplant, gespielt und diskutiert werden kann. Es gibt täglich ein Mittagessen in der Mensa. Die Oberstufe hat ihre eigene Cafeteria. Am Vormittag ist ein Frühstückscafé geöffnet, in der langen Mittagspause ein "Saftladen" und die "Teestube".

In der Mittagsfreizeit stehen Klassenräume und Aula als Begegnungsräume, Bibliothek und Internetraum als Arbeitsräume, Schulhof und Sportanlagen als Spielräume zur Verfügung. Außerdem gibt es einen Spielekeller, der mit vielen Gesellschaftsspiele ausgestattet ist, und einen Billard- und Kickerkeller.

Europaschule

Die Idee "Europa" ist zu einem festen Bestandteil unseres politischen und wirtschaftlichen Lebens geworden. Unsere Schule will Jugendliche auf ein Leben im vereinten Europa vorbereiten. Zum einen geschieht dies, indem ein intensiver Fremdsprachenunterricht angeboten wird. Daneben gibt es wechselnde Arbeitsgemeinschaften für Anfänger und Fortgeschrittene in Englisch, Französisch, Schwedisch, Spanisch und Russisch. Die Teilnahme an Sprachwettbewerben und die Durchführung außerschulischer Sprachtests wird gefördert.

Doch nicht allein das Lernen von Fremdsprachen macht einen zum Europäer. Das Verständnis für andere Länder, andere Kulturen, andere Denkweisen muss erweitert werden. Wir haben seit Jahren ein umfangreiches Schüleraustauschprogramm für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7. Zwei unserer Partnerschulen sind in Großbritannien, zwei in Frankreich, zwei in Russland, eine Partnerschule ist in Schweden, eine in Polen. Ziel ist es, neben einem Schüleraustausch auch Schulpraktika im Ausland und von jungen Ausländern bei uns zu ermöglichen.

Als Teilnehmer am "Comenius-Projekt" der Europäischen Union haben wir bewusst multilaterale Schulpartnerschaften gefördert. Unser Chor und unsere Big Band nehmen seit Jahren an internationalen Begegnungen im In- und Ausland teil.

Das Thema "Leben und Arbeiten in Europa" und die Vermittlung europäischer Kulturen und Traditionen soll in allen Unterrichtsfächern aufgegriffen werden.

Die Vernetzung durch Internet und E-mail bietet allen Fächern, in Mathematik und den Naturwissenschaften, den Gesellschaftswissenschaften, Kunst und Musik, Möglichkeiten für internationale Beziehungen. Austausch von Informationen, gemeinsame Unterrichtsprojekte, Kontakte einzelner Schüler/-innen mit gezielten Arbeitsaufträgen sollen erprobt und erweitert werden.

Auch außerhalb von Europa haben wir Kontakte, nämlich durch ein regelmäßiges Austauschprogramm mit zwei Schulen in Texas/USA. Sehr wichtig finden wir auch unsere Partnerschaftsprogramme mit einer Schule in Nicaragua und einer Schule in Peru. Mit diesen beiden Schulen findet zwar kein Schüleraustausch statt, aber es gibt Brief- und e-mail-Kontakte zwischen Klassen und Kursen.

Die ausgetauschten Informationen bieten Einblicke und Verständnis in und für eine Welt, die uns sonst oft verschlossen bliebe. Durch verschiedene Aktionen sammeln wir Geld, um diese Schulen auch finanziell zu unterstützen.

Der erste „G8"-Jahrgang wird im kommenden Schuljahr die Abiturprüfungen ablegen. Wir alle –Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern– haben unsere Erfahrungen mit der Schulzeitverkürzung gemacht. Eines wurde sehr schnell deutlich: Die Belastungen, die sich aus der Verkürzung der Sekundarstufe I ergeben, sind sehr hoch, vor allem für die Schülerinnen und Schüler. Mehr Stoff in weniger Zeit, hoher Zeit- und Leistungsdruck, Vieles muss neben dem Unterricht gelernt und erarbeitet werden, so die ersten Wahrnehmungen.

Bereits im Herbst 2010 hat die Landesregierung NRW zu diesem Thema Gespräche mit allen an Schule Beteiligten geführt und die „Hausaufgabenbelastung" als eines von sieben Handlungsfeldern benannt, die es nun anzugehen gilt. Das Gymnasium der Stadt Kerpen hat im Laufe des aktuellen Schuljahres in mehreren Etappen ein Hausaufgabenkonzept entwickelt, das hier nun vorgestellt wird. Am Anfang der Arbeit am Konzept standen zwei Fragen. Erstens: Wie viele Hausaufgaben werden aufgegeben? Zweitens: Welchen Sinn haben Hausaufgaben überhaupt? Die Ebenen Quantität und Qualität versucht das nun vorliegende Hausaufgabenkonzept zu verbinden. In der Quantifizierung werden zur Verfügung stehende Zeiten sichtbar: Es wird deutlich, wie viel (oder wie wenig) Zeit Schülerinnen und Schüler nach dem Unterricht noch für Hausaufgaben haben. Es geht bei dieser Quantifizierung nicht darum, minutengenau Zeiten einzuhalten oder auszuschöpfen, sondern um eine Sensibilisierung für die Tatsache, dass (Lern- und Frei-)Zeit unter G8-Bedingungen zu einem kostbaren Gut geworden ist, mit dem nicht verschwenderisch umgegangen werden darf. Die Qualität von Hausaufgaben steht also im Vordergrund: Was sind sinnvolle und notwendige Hausaufgaben? Eines wurde nämlich ebenfalls in der Arbeit am Konzept deutlich: Hausaufgaben sind ein wichtiges Instrument selbstorganisierten und individuellen Lernens und damit unverzichtbar.

Tatjana Strucken

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Gymnasium der Stadt Kerpen - Europaschule

 

Schulleitung:

OStD' Tatjana Strucken, Schulleiterin

StD Dominik Riediger, stellvertretender Schulleiter

Philipp-Schneider-Straße 50171 Kerpen

 
Tel.: 02237/929410 Fax: 02237/9294140
E-Mail: sekretariat(at)gymnasiumkerpen.eu
 
Schulträgerin:
 
Kolpingstadt Kerpen,
vertreten durch Bürgermeister Dieter Spürck
Jahnplatz 1, 50171 Kerpen
Tel. 02237/58-0
E-Mail: buergermeister(at)stadt-kerpen.de
 
Homepage:
 
Redaktion: Bernd Woidtke, E-Mail: woidtke(at)gymnasiumkerpen.nw.lo-net2.de
Technische Administration: Dr. Birgit Pardella, Mail: pardella(at)gymnasiumkerpen.nw.lo-net2.de
 

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