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Bühne, Licht- und Tonanlage in der Mensa genügten professionellen Standards, die Stimmung war hervorragend aber zivilisiert, die Party dauerte die ganze Nacht, dann war sie zu Ende: die Schulzeit des ersten G8-Jahrgangs, der keinen G9-Jahrgang mehr an der Seite hatte, keinen Vergleichsstress, keine Konkurrenz. So war die Stimmung unbeschwert und am Morgen lagen sich alle in den Armen, müde aber glücklich, mit Trennungsschmerz zwar, aber erleichtert, dass nun die Welt vor einem steht.

Die Tatsache, dass es erstmals seit Jahren keinen Abi-Gag gab, kein Bühnenprogramm für die Zurückbleibenden, kann zwei Gründe haben: Entweder stecken die diesjährigen Abiturienten schon so intensiv in der Vorbereitung auf die Abi-Klausuren und die mündlichen Prüfungen, dass sie für solche Kinkerlitzchen keine Zeit mehr hatten.

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Wenn Bayern München gegen - sagen wir mal - Eintracht Braunschweig spielt, und - sagen wir mal - 4:1 gewinnt, dann sagen die Schlaumeier: Kein Wunder, der Etat der Bayern liegt bei 140 Millionen in der laufenden Spielzeit, der der Eintracht bei 15 Millionen Euro. Und Geld schießt nun mal Tore. Kennen Sie einen Torsten Oehrl? Nein? Kein Wunder, er ist Ersatzstürmer in Braunschweig. Aber Sie kennen Claudio Pizarro! Na klar! Ersatzstürmer bei den Bayern. Der aktuelle Marktwert des Ersatzstürmers Oehrl liegt bei 700.000 Euro, der des Ersatzstürmers Pizarro bei 3 Millionen Euro. So weit so gut. Warum schreibe ich das alles?

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Zum 21. Mal fand am 4. April 2014 der Lesewettbewerb in französischer Sprache für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II in der Kaiserin-Augusta-Schule in Köln statt. Dank der Unterstützung der fran-zösischen Botschaft, des Institut Français und diverser Verlage ist der Lesewettbewerb der Deutsch-Französischen Gesellschaft Köln e.V. inzwischen zu einer festen Einrichtung geworden und findet auch außerhalb der Grenzen der Stadt Köln große Resonanz: 24 Gymnasien, Gesamtschulen und Realschulen mit insgesamt 63 Teilnehmern waren dieses Jahr vertreten.

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Die Frage ist: Was ist peinlicher - morgens im Asi-Look zur Schule fahren oder im Schlafanzug? Die Abiturient/innen werden es erfahren haben: die irritierten Blicke an der Bushaltestelle, das Gelächter der Kleinen morgens in der Schule, die mitleidigen Gesten der Lehrer... 

Aber sie hatten dennoch ihren Spaß! Wer in den Pausen in der Cafeteria war konnte die 12er in Feierlaune erleben: Endlich haben wir es hinter uns, acht oder neun Jahre Gymnasium, das macht müde, da zieht man sich das Schlafoutfit an und macht zum Beispiel Siesta vor dem Lehrerzimmer - ein Bild für die Götter!

Hier sind die Fotos des dritten Mottotages.

Bernd Woidtke

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Sich zurückbeamen in die Vergangenheit, einen Neustart wagen, mal wieder richtig Kind sein dürfen - das gehört zu den ganz tief verwurzelten Bedürfnissen des Menschen. Die Abiturienten verwirklichten diesen Traum, wenn auch nur für einen Tag. Und so kamen sie dann in die Schule: Der unverwüstliche Scoutranzen (am besten das Original!), die große Brille, die Zöpfchen, der Tretroller, der Gameboy. Erstaunlicherweise waren auch Hosenträger oft zu sehen, selbst Oberhemden und Krawatten wurden interessanterweise mit dem ersten Schultag assoziiert. Manche Abiturienten nahmen ein letztes Mahl in der Mensa ein - damals schmeckte es ja noch prima! Für Außenstehende: Im genetischen Code von Schülern gibt es eine Fehlprogrammierung, wonach Mensaessen im Laufe der Jahre immer schlechter schmecken muss, in der Oberstufe, wenn man es in der Cafeteria einnimmt, es aber wieder ganz toll mundet...

Die Fotos zeigen die Sehnsucht nach damals...

Bernd Woidtke