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indianer17kl 

I am a Cherokee , I painted our big totem pole, I like Dreamcatchers...... Native Americans was our bilingual project week topic....

Die bilingualen Klassen 6.4 und 6.5 haben sich in der diesjährigen Projektwoche geschichtlich und interaktiv dem Thema "Native Americans" gewidmet.

Die eigentliche Wanderwoche der "Bilis" zum "Wegfahren" findet erst in Klasse 7 mit einer Englandfahrt in Gastfamilien nächstes Jahr statt. Dieses Jahr, während die anderen 6er Klassen das Weite suchten, liefen ab Montag, den 18.9, mindestens 3 Lehrerinnen und jeden Tag mehr Schülerinnen und Schüler im "Native American Look" durch die Schule. Die bunten Teepees in den passend umgestalteten Klassenzimmern regten an, sich mit Federn, Perlen, Lederschmuck und anderen Materialien ganz in die Welt der "Native Americans" hineinzudenken. Es wurde gebastelt, getanzt, gesungen, gestaltet, gekocht, gemalt und natürlich gelernt: Where did the Native Americans come from? What did they eat? How big were their tribes? What is a Hopi? Who were the Apaches? How did they celebrate? What were their dances like? What is a totem pole? Und und und..... Verschiedene Produkte, die wir über die Woche erstellt haben, könnt ihr euch in den nachfolgenden Bildern ansehen.

 

Die aufwendig gestalteten Dreamcatcher hängen nun wahrscheinlich über jedem Bett der gesammelten Schülerschaft der Klassen 6.4 und 6.5. Wir hatten uns auch zwei hochmotivierte und fachkundige Expertinnen ins Haus geholt: Nachuna, a prairie woman, und ihre Freundin, Little Bear, haben uns die ganze Woche tatkräftig unterstützt. Sie wussten, wie man Indianerzöpfe herstellt, wie man die Dreamcatcher bastelt, wie die Spirit Eyes mit Wolle zu machen sind und sie waren einfach fantastische Leiterinnen der "creative workshops", die über die Woche liefen. Nachuna ist eigentlich eine sehr gute und sehr enge Bekannte der Europaschule ;-), es handelte sich um den selbst gegebenen indianischen Namen unserer ehemaligen stellvertretenden Schulleiterin, Frau von Freeden, die lange Jahre u. a. für die Leitung des bilingualen Zweigs zuständig war und mit ihren damaligen bilingualen Unterstufenklassen oft Projektwochen zum Thema "Native Americans" durchgeführt hat. Sie konnte den Klassen dann auch viel von den Native Americans auf heute texanischem Grund und Boden auf Englisch berichten, da sie auch jahrzehntelang den Texas Austausch leitete und uns so sehr viele Bücher aus Texas zum Thema, tolles Material und sogar ein riesiges Teepee zum Aufstellen im Ganztagskeller mitbringen konnte.

 

Die Schülerschaft hing nicht nur an ihren Lippen, als sie die spannende Geschichte von Cynthia Ann Parker erzählte. Sie war die älteste Tochter der Siedler Silas Mercer und Lucy Parker und wurde 1836 als Neunjährige während des Fort Parker-Massakers in Texas von Comanchen entführt und später von einer Indianerfamilie adoptiert. Frau von Freeden war das Herz und die Seele dieser spannenden Projektwoche! Da es die erste "Native American Project Week" von mir und Frau Radensleben war, waren wir unendlich dankbar, eine solch schulprominente und über alle Maßen fachkundige Unterstützung haben zu dürfen. 

 

Ob Bogenschießen, Kochen, Totem Poles bemalen und gestalten - die 6.4 und die 6.5 waren in dieser besonderen Woche "schwer" beschäftigt. Am Montag konnte man Workshops wählen, an denen man klassenübergreifend in den folgenden Tagen teilnehmen konnte. Das Konzept wurde sehr gut angenommen und hat die beiden Klassen schon auf die gemeinsame Plymouth-Fahrt im nächsten Schuljahr eingestimmt. Ein riesen Dank geht auch noch an die Spender der Baumstämme, die es uns überhaupt erst ermöglicht haben, die "typically Native American totem poles" zu bemalen. Die Familie von Leo Leiendecker aus der 6.4 hat keine Mühen gescheut, uns zwei Baumstämme für diese Aktion bereitzustellen, sie zu präparieren, damit darauf überhaupt Farbe halten konnte, und sie, on top, noch zu uns in die Schule zu fahren. Herzlichsten Dank! Nach den Ferien werden wir unsere künstlerisch gelungenen Ergebnisse im Ganztagskeller ausstellen. 

 

Täglich wurden wir Klassenlehrerinnen auch von sehr engagierten Eltern unterstützt, ohne die wir die Projektworkshops nicht hätten durchführen können. Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Helfer und Helferinnen!!! Many thanks!!! Frau Fritz bot einen Theaterworkshop an, um eine Indian Legend, die der texanischen "state flower" Bluebonnet, auf die große Bühne zu bringen, und Herr von Boetticher unterstützte die gesamte Projektwoche fachkundig als Erdkundelehrer und als Begleiter der Wochenendjugendherbergsfahrt, die das große Finale der Projektwoche war. Auch Frau Kamphausen, Referendarin in der Klasse 6.4, ließ sich dieses schöne und ereignisreiche Wochenende in Brüggen nicht entgehen: Wir nahmen an einem Indianertagesprogramm der Kulturschleiferei teil, das uns alle sehr begeisterte. Native American Songs und Sportspiele wurden ausprobiert, es wurden Medizinsäckchen gebastelt, eine Wanderausstellung konnte bestaunt werden, und ein Trapperlauf auf dem schönen Gelände der Jugendherberge Brüggen begeisterte die beiden Klassen. Am Ankunftsabend wurde am Lagerfeuer das Theaterstück von Frau Fritz bejubelt, und es wurde Stockbrot gegrillt. Ein gemeinsamer Native American Friendship Dance trug zur ausgelassenen Stimmung um das Lagerfeuer bei. Die bilinguale Halbtagsklasse 6.8 von Frau Schulte-Mattler und Herrn Quaschner nahm auch an dem Jugendherbergswochenende in Brüggen teil - sie hatten das Thema "Robin Hood and the Middle Ages" in der Projektwoche erarbeitet und besuchten einen Workshop zum Thema "Räuber". 

 

Es war eine außergewöhnliche Projektwoche, die wir noch lange nicht vergessen werden. Ein riesiges Dankeschön geht an alle Beteiligten, die uns in der Woche und am Wochenende in der Jugendherberge unterstützt haben. 

 

Fotos

 

Andrea Berg (Klassenlehrerin der 6.4)