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Man kennt das aus der Politik: Wichtige Persönlichkeiten unterzeichnen einen Vertrag, lächeln in die Kamera und ein neues Kapitel der Geschichte wird aufgeschlagen.

So ähnlich war es am 18.12.14 im Kerpener Rathaus: Marlies Sieburg, Bürgermeisterin, und Tatjana Strucken, Leiterin der Europaschule, unterschrieben den Kooperationsvertrag zwischen der Stadt Kerpen, dem Stadtarchiv und der Europaschule.

Und machten damit Geschichte. Oder, präziser ausgedrückt: Sie besiegelten eine ohnehin schon herausragende Zusammenarbeit zwischen den Geschichtslehrern und dem Stadtarchiv. In den letzten Jahren waren eine Reihe von Projekten verschiedener Geschichtskurse und -klassen mit Hilfe des Stadtarchivs realisiert worden. So waren Migranten für eine Ausstellung zur Wanderungsgeschichte Kerpens befragt worden. Andere Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit jüdischem Leben in Kerpen vor und nach 1933. Auf den Spuren des berühmten Kerpeners Adolph Kolping wanderten, genauer: radelten Schülerinnen und Schüler, die 2013 den "Kolping-Radwanderweg" erarbeiteten. Auf dem Portal www.pfarr-rad.de kann man sich diesen Weg ansehen; demnächst gibt es ihn auch als App!

Mit dem Kooperationsvertrag verbindet die drei Partner ein gemeinsames Ziel: "Entwicklung und Förderung der Recherche- und Informationskompetenz sowie der historischen und politischen Bildung von Schülerinnen und Schülern." (Aus der gemeinsamen Pressemitteilung) Neben Frau Sieburg und Frau Strucken waren auch Susanne Harke-Schmidt, Leiterin des Stadtarchivs, und Markus Potes, Geschichtslehrer an der Europaschule, mit dabei; die beiden kennen sich aus mehreren gemeinsamen Projekten und sind Garanten für eine auch in der Zukunft erfolgreiche Zusammenarbeit!

Fotos der Vertragsunterzeichnung

Bernd Woidtke