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1961 erschien in der britischen Zeitung "The Observer" ein Artikel mit dem Titel „The Forgotten Prisoners“. Autor war der Rechtsanwalt Peter Benenson. Er machte aufmerksam auf die große Zahl an politischen Häftlingen weltweit, also Menschen, die nur deshalb inhaftiert waren, weil sie ihre politische oder religiöse Überzeugung geäußert haben. Daraufhin wurde die Organisation Amnesty International (ai) gegründet, die sich um diese Menschen kümmert.

Man schreibt Petitionen an Regierungen, beschafft Rechtsanwälte, bringt hoffnungslose Fälle an die Öffentlichkeit, demonstriert, klagt die Einhaltung der Menschenrechte ein. Amnesty International hat sich zu einer verdienstvollen und einflussreichen Organisation entwickelt. Im Rahmen der Europawoche haben drei Mitarbeiter/innen der Organisation, Lydia Bareck, Anne Böger und Andreas Witte von der ai-Gruppe Rhein-Erft-Kreis über die Arbeit von Amnesty International und vor allem über den "Arabischen Frühling", also den Kampf für Menschenrechte in Nordafrika, informiert.

Fotos der Veranstaltung: klick hier

Bernd Woidtke